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Archiv allgemeiner Anmerkungen auf der Website für Andreas Lubitz bezüglich des Germanwinngs Absturz

Germanwings Absturz: Muss das negative Bild von Andreas Lubitz neu generiert werden?

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Update vom 27.09.17

Leider ist das gefilmte Material jetzt doch im Netz aufgetaucht: es ist ein hetzerischen Werbefilm für das zum Teil fiktive Buch eines irren, fanatischen, französischen Reporters. Er agiert dabei selbst, vor unserem Haus, der Düsseldorfer Wohnung von Andreas, am Friedhof und zum Schluss vor dem BEA Gebäude in Frankreich. Dort zieht er schließlich seine Jacke aus um den Aufdruck auf seinem T-Shirt zu präsentieren: „skydevil“. Einmal mehr unterste Schublade. Zu Beginn der Berichterstattung 2015 wurde behauptet, Andreas hätte sich unter diesem Namen ins Internet eingeloggt. Diesen Namen hat Andreas NIE benutzt, das ist eine der vielen Lügen der BILD-Zeitung gewesen, um in einer reißerischen Berichterstattung ein negatives Bild zu generieren.

Da der Franzose zu feige ist, seinen richtigen Namen zu benutzen, ist uns der Mann nur unter seinem Pseudonym bekannt. Um die eingeleiteten Ermittlungen nicht zu gefährden, werden wir hier keine Namen nennen und auch auf keinen Link zu dem Video verweisen.

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Nachstellung von Medienvertreter aus Frankreich, die mutmaßlich weiteres falsches Filmmaterial zum Thema Germanwings Absturz produzieren.

Eigentlich wollten wir heute einen Beitrag online stellen, der die Krankheitsgeschichte und deren Fehlinterpretationen aufarbeitet (erfolgt in Kürze) Aber es ist uns wichtig, an dieser Stelle über ein aktuelles Geschehen zu berichten:

Ereignis: am 13.09.2017, nachmittags ca. 16.30 Uhr

Tatort: Wohngebiet, Garageneinfahrt des Hauses auf der Straßenseite gegenüber unserem Haus

Drei Männer, jüngeren Alters, hantierten mit einer Filmkamera und einer Drohne. Einer der drei, musste auf der Fahrbahn vor unserem Haus auf- und ab spazieren, wobei er von den anderen beiden gefilmt wurde. Nach einer guten Weile bemerkten sie schließlich, dass sie wir sie beobachteten und es wohl an der Zeit wäre eiligst zu verschwinden, wozu sie sich auch sofort anschickten.

Die von uns benachrichtigte Polizei hatte gerade keinen Einsatzwagen für einen sofortigen Einsatz zur Verfügung, also blieb uns keine andere Wahl, als in unser eigenes Auto zu steigen, um die Verfolgung aufzunehmen. An der Einfahrt zum Wohngebiet wollte die Truppe gerade losfahren – 2 weiße Autos, davon ein Sportwagen Cabriolet, mit französischen Kennzeichen. Auf Einzelheiten der Verfolgungsfahrt möchte ich hier nicht eingehen, sie sind nicht relevant, nur auf die Tatsache, dass die Franzosen uns nicht loswurden. Schließlich hielten sie am Parkplatz eines Pfarrhofs an. Alle drei Personen stiegen aus und kamen zu uns ans Auto. Wir blieben sitzen und öffneten die Scheibe der Beifahrerseite einen Spalt breit. Einer sprach uns Französisch an. „English please!“ gaben wir zurück. „Whats your problem?“ fragte der Wortführer. Unsere Antwort wurde eine Gegenfrage – warum sie denn unser Haus gefilmt hätten. Der Typ war ziemlich aufgeregt, gab vor nicht zu verstehen, warum wir uns aufregten und die Verfolgung aufgenommen hätten. Er sei doch nur ein Professor (für was?) und mit seinem Studenten hier im Urlaub (unser Wohngebiet ist bestimmt DAS Urlaubsparadies schlechthin!). Sie hätten einen ruhigen Platz gesucht… (Wofür auch immer – die Drohne steigen zu lassen und noch mehr Unerlaubtes zu filmen?) Des Weiteren wollte er wissen, um was für ein Problem es sich bei unserem Haus handele und erkundigte sich nach unserem Namen. Wir antworten nicht auf die Fragen und erklären stattdessen, dass es nicht erlaubt sei, Privathäuser in einem Wohngebiet zu filmen (das mag in Frankreich anders sein). Wir fahren weg.

Zusammengefasst:

  1. Franzosen parken ihre Autos am Rande unseres Wohngebietes – wie es einige ihrer Reporterkollegen während der letzten 2 ½ Jahren auch schon getan haben.
  2. Die Personen positionieren sich in der Einfahrt des gegenüberliegenden Hauses und filmen – wie es einige ihrer Reporterkollegen während der letzten 2 ½ Jahren auch schon versucht haben.
  3. Als sie entdeckt werden, haben sie es plötzlich eilig, zu verschwinden – wie alle ihrer Reporterkollegen während der letzten 2 ½ Jahre auch.

Neu sind die Erklärungsversuche ihres Tuns, wirklich lächerlich und an den Haaren herbeigezogen.

Nun stellt sich natürlich die Frage, von wem sie geschickt wurden und wozu das Ganze dienen soll?

Betrachtet man die gesamte Medienlandschaft über das letzte halbe Jahr hinweg, fällt eines bezüglich des Germanwingsgeschehens auf: Schweigen auf allen Linien. Nur die verzweifelte Petition eines Angehörigen, der versucht in seiner Argumentation das Feindbild zu bewahren und neuen Hass zu schüren. Jetzt tauchen Franzosen auf… Wer immer sie geschickt hat, man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das negative Bild von Andreas aufgefrischt werden soll, mit neuen Berichten und Filmen. Davon wurde doch schon genug Unsinn produziert, oft gespickt mit falschen Tatsachenbehauptungen – schlecht recherchiert oder gesteuert?

Die Polizei stand dann doch noch vor unserer Tür und nahm den Vorfall aufgrund unseres Beweismaterials, von dem reichlich vorhanden ist, auf.

Wir werden auch zukünftig auf Vorfälle dieser Art reagieren, mit oder ohne polizeiliche Hilfe!

 

L. U.

 

weitere Beiträge:

Maria W. – die Exfreundin, die es nie gab

Allgemeine Anmerkungen

Andreas Lubitz als Flugbegleiter

Die zukünftig hier zu lesenden Beiträge sollen und wollen nicht als Rechtfertigung der Familie Lubitz oder, wie von der Presse so oft zitiert, als „Reinwaschen“ von Andreas Lubitz verstanden werden. Hier werden nur Fakten und Sachverhalte präsentiert und kommentiert, die falsche Interpretationen von Ermittlungsergebnissen sowie Unwahrheiten aus Medienberichterstattungen klarstellen.

Die Wahrheit ist das, was man den Menschen als Wahrheit verkauft.“

Gewisse „sogenannte“ Sachverhalte wurden von den Ermittlungsbehörden an die Medien weitergegeben. Man spricht dabei auch von bewusstem Durchstechen von Informationen.

Auch verschiedene Medien selbst haben Geschichten um Andreas Lubitz generiert und publiziert. Die Motivation und Hintergründe sind nur zu erahnen…

Aus aktuellem Anlass

Anmerkung von Tim van Beveren,
als Verfasser des Gutachtens sowie
unabhängiger Experte für Luftfahrt und Flugsicherheit

Verschiedentlich war in den vergangenen Wochen in der Presse zu lesen oder wurde sonst berichtet, dass das von mir erstellte Gutachten insbesondere »keine neue Absturztheorie« in Bezug auf den Unfall des Germanwings Fluges 4U9525 am 24. März 2015 beinhalten würde.

Offenbar verkennen die Urheber solcher Formulierung massiv Sinn und Zweck und auch die vorgegebenen Grenzen einer seriösen gutachterlichen Tätigkeit, des vorgelegten Gutachtens und des zugrundeliegenden Auftrages.

Es ist nicht meine Aufgabe als Gutachter ein neues, alternatives Unfallszenario zu entwickeln und vorzustellen. Das ist mit den zur Verfügung stehenden Belegen und Beweismitteln zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht möglich, denn es ermangelt hier schon dem Zugriff auf wesentliche originale Beweismittel, die ausnahmslos den französischen Behörden vorliegen (wie z.B. den Cockpit-Voice-Recorder und den Flugdatenschreiber).

Ohne die Möglichkeit diese vorliegenden Beweismittel erster Hand zu überprüfen und mit Hilfe von qualifizierten Experten einer unabhängigen Analyse zuzuführen, wäre jede Entwicklung einer Theorie vermessen, unseriös und völlig unangebracht. Dies sollten gerade die in diesem Zusammenhang als »Experten« befragten Personen bestens wissen, ansonsten verdienen sie die Bezeichnung »Experte« nicht.

Sinn und Zweck war es daher die vorhandenen Belege und Schlussfolgerungen auf der Grundlage der knapp 16.000 Seiten umfassenden Ermittlungsakte der Staatsan-waltschaft Düsseldorf eine kritischen Betrachtung und Überprüfung zu unterziehen und Fehler in den sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen und Feststellungen auf Seiten der zivilen Flugunfalluntersuchung, als auch den Ermittlungen der französischen und der deutschen Justizbehörden, herauszuarbeiten.

Allein dabei drängen sich durchaus eine Reihe alternative Szenarien auf, die in eine ganz andere Richtung deuten, als besonders durch die Medien in den Tagen und Wochen nach dem Unfall immer wieder behauptet wurde. Die Gründe und die Verursacher dieser falschen Schlüsse sind alle im vorliegenden Gutachten namentlich benannt.

Darüber hinaus richtet sich das Gutachten in erster Linie zunächst einmal an die für die Klärung des Unfallablaufes zuständigen Behörden und Institutionen. Schon aus ermittlungsstrategischen Überlegungen wäre es völlig unangebracht, dass diese durch die Medien von ggf. zu überprüfenden Fakten Kenntnis erhalten und eine erfolgreiche Strafverfolgung (sollte es sich dabei um strafrechtlich relevantes Fehlverhalten handeln) damit bereits im Ansatz unmöglich gemacht wird.

Berlin, den 5. Mai 2017                                                                                        Tim van Beveren