Archiv der Kategorie: falsche Ermittlungserkenntnisse

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Archiv äußerst fragwürdiger und nicht nachvollziehbarer falscher Ermittlungserkentnisse seitens der Staatsanwaltschaft und Polizei auf der Website für Andreas Lubitz bezüglich des Germanwinngs Absturz

Lufttüchtigkeitszeugnis – das unbeachtete Dokument

Warum findet dieser Sachverhalt keine Beachtung?

Wenige Tage nach dem Absturz wurde uns vom Staatsanwalt versichert, dass weiterhin in alle Richtungen ermittelt würde.
Bereits während des noch laufenden Ermittlungsverfahrens veröffentlichte die Systempresse, die Nachricht, dass man bei den sichergestellten Unterlagen von Andreas Lubitz eine, am 23.03.2015, von ihm unterschriebene Patientenverfügung gefunden habe.
Diese Patientenverfügung wurde als ein Indiz für einen geplanten Suizid gewertet und medial entsprechend verbreitet.
Doch entbehrt diese Schlussfolgerung nicht jeder Logik? Eine Patientenverfügung brauche ich doch nur als lebender Mensch. Einen geplanten Flugzeugabsturz würde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht überleben…

Einem anderen Dokument, das am gleichen Tag unterzeichnet worden war, schenkten sowohl die Ermittler als auch die Medien (verständlicherweise) wenig, genauer gesagt gar keine Aufmerksamkeit.

Nämlich einem Lufttüchtigkeitszeugnis:
Damit ein Verkehrsflugzeug sicher und ordnungsgemäß betrieben werden kann, braucht es eine gültige Zulassung. Die Bescheinigung darüber, dass es sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befindet, der einen sicheren Flugbetrieb erlaubt, wird Lufttüchtigkeitszeugnis genannt.
Laut Ermittlungsakte war das Zertifikat der Unglücksmaschine mit dem Luftfahrzeugkennzeichen D-AIPX am 23. März 2015, also einen Tag vor dem Absturz, abgelaufen. (Siehe nachfolgender Ausschnitt des Originalzertifikats aus der Ermittlungsakte)

Es wurde zwar verlängert. Aber gemäß dem Gutachten von Herrn van Beveren, weist es gewisse Unstimmigkeiten auf. (Siehe Gutachten, Seite 129 – 130). (Link zum Gutachten)

Gutachten

• Nach geltender Verordnung (EG) Nr. 216/2008 hat ein Lufttüchtigkeits-Zertifikat eine Gültigkeit von maximal einem Jahr.
• Das Zertifikat wurde erstmals am 07.03.2014 ausgestellt und soll bis zum 23.03.2015 gültig gewesen sein, d.h. bis zum Vortage des Unfallfugs, also länger als ein Jahr.
• Es gelten aber bestimmte Sonderbedingungen für eine Verlängerung. Jedoch ist es unüblich eine solche Verlängerung, hier 16 Tage, schon gleich bei Ausstellung auf dem Dokument eintragen zu lassen.
• Maschinenschriftlich wurde dies durch den/die Prüfer/in mit der LBA Berechtigungsnummer T512, angeblich einem Herrn oder einer Frau „Boussios“ bescheinigt. Die Unterschrift unter diesem Namen passt aber nicht dazu.
• Die Verlängerung fand ausweislich des Dokuments am Tag vor dem Unfall statt und wurde von Ferenc Dulai für die Germanwings GmbH unterschrieben. Der Ablauf der Verlängerung wurde nunmehr auf den 11.03.2016, also 11 Tage vor dem eigentlich möglichen Ablauf von einem Jahr, datiert. Die über das Jahr hinausgehenden 16 Tage wurden also mit der am 23.03.2015 neu erteilten Zulassung fast wieder „eingespart“.

Diesen Sachverhalt hätte man doch überprüfen können, durch z.B. durch Vernehmungen des Wartungspersonals und denjenigen, die das mit ihrer Unterschrift zu verantworten haben.
In der gesamten Ermittlungsakte findet sich keine Befragung dieses Personenkreises.

Daraus lässt sich schlussfolgern, dass offenbar dem einen Dokument mehr Bedeutung beigemessen wird, denn es „belastet“ ja den vermeintlich Schuldigen. Das andere Dokument wird im Aktendschungel „übersehen“, und damit zum Schutzschild…

Ermitteln in alle Richtungen ist das sicher nicht.

L. U.

weiterer Beitrag:

Nachhall zur Pressekonferenz 2017

Die tatsächlichen gesundheitlichen Probleme von Andreas

Richtigstellung von falschen Schlussfolgerungen – Sehstörungen und gesundheitlichen Probleme 2015 waren kein erneutes Auftreten einer depressiven Symptomatik

Für diesen Bericht haben wir uns etwas länger Zeit genommen und die relevanten Seiten der Akte mehrfach studiert und ausgewertet. Am Ende sind wir zu dem Schluss gekommen, hier nicht auf einzelne medizinische Aspekte und Beurteilungen einzugehen, denn das wäre eine Rechtfertigung all denen gegenüber, die meinen es besser gewusst zu haben. In den letzten, knapp drei Jahren fühlte sich so mancher „Fachmediziner“ dazu berufen, beauftragt oder nicht, die Persönlichkeit des Menschen Andreas Lubitz zu durchleuchten und zu analysieren, ohne ihm jemals begegnet zu sein, geschweige denn ihn näher gekannt zu haben. Dabei weiß jeder gute Psychiater/Psychologe, dass man in so einem Fall mit Ferndiagnosen sowie Be-und Verurteilungen vorsichtig sein muss, sind sie doch immer eine subjektive Konstruktion. Auch die BFU hat es bis heute nicht für nötig befunden, ihre nachweislich falschen Schlussfolgerungen zu korrigieren, die sie seinerzeit auch so den französischen Behörden übermittelt hat. Dass Andreas 2008/2009 eine depressive Episode erlebte, ist unbestritten. Auch, dass diese Mitte 2009 überwunden und er gesund war. Das wurde mehrfach bescheinigt. Unwahr ist, dass er jemals wegen Depressionen in stationärer Behandlung war. Unwahr ist auch, dass er von 2008 bis 2015 durchgehend psychiatrisch betreut wurde und Medikamente eingenommen hat. Erst nach Ausschleichen der Medikation im Juli 2009 und gründlichen Untersuchungen durch Flugmediziner und einen Psychiater, konnte und durfte er überhaupt erst seine Ausbildung im September wiederaufnehmen. Auch der Anamnesebogen für die Erteilung des Medicals wurde von Andreas stets korrekt ausgefüllt, man muss diese Seiten nur genau und richtig lesen und nicht absichtlich missinterpretieren, wie das in schäbiger Weise auch von Opferanwälten getan wurde, die für ihre Mandanten nach der Nadel im Heuhaufen suchten um irgendwem irgendwas anzuhängen. Uns hat die hohe Anzahl der Ärzte auch überrascht, bei denen Andreas innerhalb von sieben Jahren vorstellig wurde. Dazu sollte man aber auch wissen, dass er während dieser Zeit an drei verschiedenen Orten gewohnt hat. Keiner der Ärzte bis 2015 war ein Psychiater oder Psychologe, es handelte sich um Allgemeinmediziner, Zahnärzte, Orthopäden, einige andere Spezialisten, HNO- und Augenärzte. Letztere machen den größten Teil der Arztbesuche aus und kumulieren 2015. Wir wissen nicht genau, woher Andreas Augenproblematik, Schlaflosigkeit etc. kam, wir haben da nur unsere Vermutung. Ein Wiederauftreten einer Depression 2015 schlossen und schließen wir aber aufgrund unserer Erfahrungen von 2008/2009 aus.
Sicherlich ist es naheliegend die Symptome, die Andreas geschildert hat, mit seiner Vorgeschichte als depressive Symptomatik zu interpretieren, wenn man keine andere Erklärung dafür hat. Den meisten Ärzten (Psychiater und Psychologen eingeschlossen) ist das existierende Problem des aerotoxischen Syndroms leider kein Begriff, sodass sie die richtige Diagnose gar nicht stellen können, wenn organisch alles in Ordnung zu sein scheint. Vielen Betroffenen geht es da ähnlich, auch ohne Vorgeschichte. Mit dem Wissen von heute, nämlich dass eine gewisse Anzahl von disponierten Menschen die Giftstoffe aus der Kabinenluft nicht oder nur schlecht abbauen können und dadurch möglicherweise mit in der Folge auftretenden Nervenschädigungen leben müssen, hätten wir Andreas abgeraten Pilot zu werden, Traumberuf hin oder her. Spezielle medizinische Untersuchungen in unserer Familie haben ein eindeutiges Ergebnis geliefert, das wir so auch nicht erwartet hatten.

Jeder der fliegt (auch Passagiere), kann Betroffener werden. In diesem Zusammenhang möchten wir noch auf folgenden Link verweisen, siehe unten, zu dem sich jeder selbst eine Meinung bilden kann. Hilfe für Betroffene sieht anders aus…

https://www.change.org/p/9899447/u/22070243utm_medium=email&utm_source=petition_update&utm_campaign=197729&sfmc_tk=EQofcVA4Ss%2f2Le2JY11OoMElClnho%2b4Ybng9Nv4G%2fWW4Dy13wO6K8v0iM82twciK&j=197729&sfmc_sub=195850815&l=32_HTML&u=36535400&mid=7259882&jb=78

L.U.

Erklärung des Flugbuches von Andreas:

Erklärung und Auswertung des Flugbuches von Andreas

Wissenswerte Links

Wissenswerte Links – Zum Nachdenken: dieser erst kürzlich aufgetretene Fall

Gemäss einer Meldung des „Aviation Herald“, ging ein Germanwings A319 am 19. März 2017 auf dem Flug von Sarajevo nach Köln/Bonn, Flug 4U-493, zweimal unkontrolliert in einen Sinkflug. Nur durch den Eingriff der Piloten konnte Schlimmeres verhindert und der Flug fortgesetzt werden. Was wäre geschehen, wenn durch einen besonderen Umstand die beiden Piloten incapacitated, d. h. nicht handlungsfähig gewesen wären? Eine neue Katastrophe…..

http://avherald.com/h?article=4aad6354
Germanwings A319 enroute on Mar 19th 2017, aircraft started descent uncommandedly two times

Letzte Veröffentlichungen im Zusammenhang mit dem Germanwings Absturz

https://www.buzzfeed.com/petrasorge/dieses-bild-interview-uber-germanwings-pilot-andreas-lubitz?utm_term=.htJyB62GB#.rwn5b9mOb
Bei diesem Interview ist die BILD-Zeitung offenbar auf eine Hochstaplerin reingefallen

https://www.buzzfeed.com/petrasorge/germanwings-pilot-andreas-lubitz-war-nicht-depressiv-laut?utm_term=.viBVEPNZE#.gijd7oqE7
Germanwings-Pilot Andreas Lubitz war nicht depressiv – laut diesem Gutachten

https://www.buzzfeed.com/petrasorge/die-familie-des-germanwings-copiloten-andreas-lubitz-will?utm_term=.wrjD52aE5#.hd04emjae
Die Familie des Germanwings-Copiloten Andreas Lubitz will gegen Gutachtenfehler klagen

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/skandaloese-details-des-germanwings-absturz-war-alles-ganz-anders-a2079682.html
Skandalöse Details zum Germanwings-Absturz – War alles ganz anders?

Familie hat am 24.03.2015 nicht auf Andreas gewartet

Familie hat am 24.03.2015 nicht auf Andreas gewartet – Beitrag zum Germanwings Absturz auf der offiziellen Homepage von Andreas Lubitz.

In der Ermittlungsakte findet sich auf der Seite HA 09803 folgende Darstellung (Betr. Vernehmung der Zeugin (Lebensgefährtin von Andreas Lubitz) am 26.03.2015 hier Nachtrag zur Vernehmung):

„Auf Anfrage ob sie Sachen aus dem Haus der Eltern ihres Freundes in Montabaur mitgenommen habe macht sie folgende Angaben: Sie habe am Tag des Unglückes mit den Eltern ihres Freundes in Düsseldorf auf die Rückkehr ihres Freundes gewartet. Als die Verspätung der Maschine immer länger wurde, habe sie den Eltern mitgeteilt, dass es sich nicht lohnen würde, weiter zu warten. Inwieweit ihr zu diesem Zeitpunkt der Absturz schon bekannt war, lies sich nicht herausfinden. Aus diesem Grund sei man zusammen nach Montabaur gefahren. Hier habe sie dann in dem Zimmer ihres Freundes wahllos Sachen zusammen und in eine Tasche gepackt.“

Fakt ist: Die Lebensgefährtin hat diese Äußerung nie gemacht! Sie erscheint in der Akte als Nachtrag zu ihrer Zeugenvernehmung und ist nicht von ihr unterschrieben. Da ist wohl die Frage erlaubt, warum hat KHK G. so etwas protokolliert?

Der korrekte Sachverhalt: Der Vater von Andreas Lubitz war am 24.03.2015 auf einer geschäftlichen Besprechung in Eindhoven, Niederlande, was durch das Besprechungsprotokoll belegt ist. Er wurde von seiner Frau telefonisch über den Germanwings Absturz informiert. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand genau, ob Andreas Lubitz auf dem Flug war. Die Mutter und der Bruder von Andreas Lubitz fuhren gemeinsam von Montabaur zum Flughafen Düsseldorf, um sich Gewissheit zu verschaffen. Am Düsseldorfer Flughafen wurden sie von Germanwings-/Lufthansa Mitarbeitern und einem Seelsorger in Empfang genommen, die Zeugen sind. Frau Lubitz erhielt hier die Nachricht, dass ihr Sohn, Copilot der abgestürzten Maschine gewesen war und informierte hierüber ihren Mann. Er brach seine Geschäftsbesprechung sofort ab, um zum Düsseldorfer Flughafen zu fahren und dort seine Familie zu treffen. Die Lebensgefährtin befand sich zum relevanten Zeitpunkt an ihrer Arbeitsstelle, Kollegen können das bezeugen und traf später in Begleitung ihres Stiefvaters am Flughafen Düsseldorf ein, wo sie ebenfalls von Mitarbeitern des Krisenstabes (Zeugen) in Empfang genommen und in einem separatem Raum mit der Familie von Andreas Lubitz zusammengeführt wurde. Nach Erledigung der Formalitäten, fuhren alle Beteiligten in ihren PKWs wieder ab, so wie sie angereist waren. Folglich gab es keine gemeinsame Fahrt nach Montabaur! Auch hat die Lebensgefährtin im Zimmer ihres Freundes, im elterlichen Haus in Montabaur, keine Sachen zusammengesucht. Allein dieser Sachverhalt ist absurd. Sie lebte seit fast einem Jahr mit Andreas in der gemeinsamen Wohnung in Düsseldorf.

Folgen der falschen Darstellung: Dieser absolut falsch dargestellte Sachverhalt in der Ermittlungsakte veranlasste Angehörige und ihre Rechtsbeistände, das Thema über die Presse zu spielen, wobei eigene Interpretationen und Schlussfolgerung ohne Wahrheitsgehalt einer breiten Öffentlichkeit verkauft wurden.

Siehe z. B. folgende Links:

http://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/germanwings-absturz–vater-im-interview–wie-lange-ich-das-durchhalte–weiss-ich-nicht–7372608.html

https://www.nrz.de/staedte/duesseldorf/duesseldorfer-kaempft-nach-germanwings-absturz-um-wahrheit-id12058964.html

All dies wurde im Übrigen nie von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf richtiggestellt, obwohl wir darauf aufmerksam gemacht hatten. Warum nicht?