Archiv der Kategorie: Lügenpresse

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Archiv bewusst erfundener Berichterstattungen, meist von der Boulevardpresse, auf der Website für Andreas Lubitz bezüglich des Germanwinngs Absturz

Nachhall zur Pressekonferenz 2017

Nach jahrelangem Nachfragen unerwartete Antworten, die niemand hören will

3. Jahrestag und Ostern sind vorbei. Wir haben uns eine längere Auszeit gegönnt und zum ersten Mal in Ruhe getrauert – zum ersten Mal gemeinsam als Familie.
Zum ersten Mal überhaupt war es möglich, unserer Trauer Raum zu geben. –
In den letzten Wochen haben wir viele Gespräche mit bekannten und unbekannten Menschen geführt, die uns allesamt gutgetan und gestärkt haben.
Auch haben wir viel über Vergangenes, Geschehenes und bis heute Unverständliches gesprochen und auf diese Weise den Weg zurück zu unserer Website gefunden, denn es haben sich noch einige Punkte herauskristallisiert, auf die wir näher eingehen möchten. Zwischenzeitlich haben wir das Gutachten aktualisiert, es steht jetzt vollständig auf dieser Website zur Verfügung.

Mit unserem heutigen Beitrag möchten wir über unsere Wahrnehmungen zur Pressekonferenz im letzten Jahr berichten, bei der Teile eben dieses Gutachtens vorgestellt wurden. Aus heutiger Sicht wäre es egal gewesen, wenn andere, vielleicht sogar relevantere Themen präsentiert worden wären. Wir wissen nicht welche Erwartungen die damals angereisten Pressevertreter im Gepäck hatten. Unsere Absicht war es jedenfalls nicht, ein alternatives Absturzszenario vorzustellen oder Andreas „rein zu waschen“, was angesichts der Menge des „Drecks“ mit dem er beworfen und in den sein und unser Name hineingezogen wurde, sowieso nicht mehr möglich war. Wir wollten, nach den vielen Lügen, Unwahrheiten und Falschinterpretationen der letzten beiden Jahre, allen Medienvertretern zur gleichen Zeit die gleichen Informationen zukommen lassen, um diesem Missstand entgegenzutreten und vorzubeugen.

Zwei Jahre waren Reporter, Journalisten, Redakteure, wie auch immer sie sich nannten, hinter uns her, wie der Teufel hinter der Seele, um Informationen zu bekommen. Was standen da nicht alles für Versprechungen dahinter! Und dann? Sofort nach dem Versenden der Einladungen an diesen Personenkreis, als noch gar nichts von einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit gedrungen war, erhielten wir eine E-Mail des BILD Reporters Mike Passmann, in der er uns aufforderte bis 17.15 Uhr zwei Fragen zu beantworten, nämlich warum wir uns ausgerechnet den Jahrestag der Tat für die Pressekonferenz ausgesucht hätten und ob wir dabei bedacht hätten, dass die Wahl des Tages die Gefühle der Hinterbliebenen von 149 Opfern verletzen könnte. Verschickt wurde die E-Mail um 15.00 Uhr des gleichen Tages. Selbst wenn man die Nachricht sofort gelesen hätte, wäre nicht viel Zeit für eine wohlüberlegte Antwort übrig gewesen, wenn wir nicht nur mit „ja“, „nein“, oder „vielleicht“ hätte antworten wollen. Das macht deutlich, dass man nicht wirklich eine Antwort erwartet hatte, aber später schreiben konnte, dass die Familie sich auf Nachfrage nicht geäußert hätte. Und weil das gesetzte Ultimatum, wie erwartet, verstrich, lag es auf der Hand, dann die (immer wieder gleichen) gesprächsbereiten Angehörigen und deren Anwälte damit zu konfrontieren. Obwohl noch kein einziges Wort gesagt worden war, spekulierte Opferanwalt Giemulla munter über Inhalte der Pressekonferenz und tat diese als Steckenpferd des Gutachters, somit als irrelevant, ab. (Anmerkung: er meinte Fume Events)

Letzten Endes war das Datum nebensächlich, aber bestens dazu geeignet ein negatives Stimmungsbild auf emotionaler Schiene heraufzubeschwören, hohe Verkaufszahlen garantiert. Ziel war doch auch dieses Mal, eine mediale Schlammschlacht zwischen Opferangehörigen und der Familie Lubitz zu provozieren.
Warum sind die Damen und Herren Journalisten der Veranstaltung nicht einfach ferngeblieben? Ein Boykott wäre doch das Mittel der Wahl gewesen. Die feindselige Stimmung war über den Bildschirm bis nach Hause spürbar. Das Klicken der Kameras zu Beginn hatte einmal mehr etwas von einer Hinrichtung.
Eine Akkreditierung war erforderlich, da wesentlich mehr Interessierte gekommen waren, als der Veranstaltungsort Personen fassen konnte.
Nicht alles verlief pannenfrei, nicht alles konnte so professionell präsentiert werden, wie es geplant war, schon aus Zeitgründen nicht.
Am Ende war für die STERN Reporterin Herrnkind die wichtigste Frage, die nach der Bezahlung. Das zeigt deutlich, ihr Desinteresse an den restlichen Inhalten der Pressekonferenz und wie wenig wohlgesonnen sie uns gegenüber war und ist. Dann ist eine solche E-Mail, geschrieben an unseren Medienanwalt

warum wir denn der „Welt am Sonntag“ einen Brief geschrieben hätten, das
würde doch nur konservative Leser erreichen. Wir sollten ihnen (dem Stern) ein Interview geben, wie die Angehörigen. Ob die Lubitz-Eltern wüssten, dass der Stern noch immer zu den größten Magazinen Europas gehöre? Bei ihnen (dem Stern) wären wir sehr gut aufgehoben

Heuchelei! Und dann sei meinerseits die Frage erlaubt, wieviel sie, wem auch immer, bezahlt hat, um an eine sehr persönlich gehaltene Computerdatei von Andreas von 2009 zu kommen, die er als kleines Buch über das Erleben und Überwinden seiner depressiven Episode erstellt und ihm nahestehenden Personen gewidmet hatte. Etwas, was nie für die Öffentlichkeit bestimmt war dann wortwörtlich im STERN abzudrucken und nach Belieben aus Fragmenten einen Bogen zum Jahr 2015 zu spannen, ist schon ziemlich geschmacklos und dreist.

Und zu guter Letzt soll ein Fernsehbeitrag von RTL in der Sendung EXTRA am 27.03.2017 ausgestrahlt, nicht unerwähnt bleiben. Da behauptet deren Luftfahrtexperte Ralf Benkö, sich das 800 Seiten lange Gutachten des Herrn van Beveren genau angeschaut zu haben, er aber keine neue Theorie erkennen könne, warum der Flieger abgestürzt sein könnte.
Erstens umfasst das komplette Gutachten weit mehr als 800 Seiten. (siehe Gutachten mit den dazugehörigen Anlagen)
Und zweitens: zum damaligen Zeitpunkt war der Inhalt nur Herrn van Beveren selbst und uns bekannt. Der Einspieler zeigte den Experten Benkö keineswegs beim Durchblättern des Gutachtens, sondern, deutlich erkennbar, mit der deutsche Version des BEA Abschlussberichtes in der Hand.

Es lebe der investigative Journalismus und die Wahrheit!

Es ist bedauerlich, dass das Echo auf unseren Gang an die Öffentlichkeit so schnell verhallt ist. Manch ein Hinweis oder eine Information wären es wert gewesen, noch einmal genauer hinzuschauen oder an entsprechenden Stellen nachzufragen, auch von Seiten der Behörden oder der Regierung. Dass diese am Tag der Pressekonferenz nicht sofort Stellung nehmen konnten und damit auf die sofortige Nachfrage der Medien die Dementis folgten, ist logisch. Vielleicht muss und sollte erst einmal für eine Weile Ruhe einkehren.

Bliebe die Hoffnung, dass sich zu einem späteren Zeitpunkt unvoreingenommene Menschen mehr Gedanken machen…

L. U.

weiterer Beitrag:

Welt am Sonntag – wie Springer Medien Sachverhalte bewusst falsch darstellen

Welt am Sonntag – wie Springer Medien Sachverhalte bewusst falsch darstellen

Richtigstellung zur Berichterstattung vom 26.02.2017 der Welt am Sonntag

Fast auf den Tag genau ist es jetzt ein Jahr her, dass sich die „Welt am Sonntag“ zum 2. Jahrestag des Germanwings Absturzes erneut des Themas annahm, um sich noch einmal „intensiv damit zu beschäftigen“, wie sie schrieb. Dem dreiseitigen Artikel vom 26.02.2017 mit der Schlagzeile „Chronik einer angekündigten Katastrophe“ gingen wiederholte Versuche einer Kontaktaufnahme der Redakteure Dirk Banse und Michael Behrendt voraus, die auch nach einem Antwortschreiben unsererseits, nicht aufhörten. Da sie uns mit ihrem letzten Brief vom 18.02.2017 auch nicht aus der Reserve locken konnten, erschienen beide am 19.02.2017, Sonntagvormittag, auf unserem Grundstück und überraschten damit Günter Lubitz, der zufällig vor dem Haus war. Verärgert über diese Penetranz bezüglich der Kontaktaufnahme, wurden die beiden, unter Androhung von Polizeigewalt, des Grundstücks verwiesen. Aus Platzgründen wollen wir hier nicht den kompletten Schriftwechsel einstellen, er ist aber folgendem Link zu finden und nachzulesen:

Welt Briefverkehr

In dem besagten Artikel der Welt am Sonntag wird behauptet, dass wir uns an sie gewendet hätten. Das haben wir eben nicht getan, sondern die Welt am Sonntag hat uns per Brief kontaktiert. Wir haben lediglich nach dem ersten Schreiben mit einer Absage geantwortet, nämlich, dass wir uns aus bestimmten Gründen vorerst noch nicht äußern wollen.

Die Welt am Sonntag war übrigens nicht das einzige Medium, dem wir so oder so ähnlich geantwortet haben, unsere Absagen wurden aber stets respektiert. Niemand sonst verdrehte den Sachverhalt um eine neue Geschichte daraus zu machen. Ansonsten sollte der Artikel wohl das, bis dato, gezeichnete Bild von Andreas erneut untermauern, er enthielt aber keine Neuigkeiten, gab auch keine Antworten auf Spekulationen und unbeantwortete Fragen, trotz, „einer Reihe von Unterlagen“ und „investigativem Journalismus“. Es bleiben Zweifel, ob die Welt am Sonntag objektiv über das berichtet hätte, was wir zu sagen gehabt hätten.

Wir wollen auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, wie das bei uns so gerne getan wird, z. B. durch Franz Josef Wagner in seiner BILD Kolumne und die immer gleichen Online Portale: „Die Eltern nennen es Unfallhergang…“, im BEA Abschlussbericht selbst steht: „Unfall vom 24.03.2015“!

Basierend auf dem Artikel in der Welt am Sonntag ging Mike Passmann einen Tag später in der BILD noch einen Schritt weiter: „Jetzt äußern sich die Eltern von Lubitz erstmals öffentlich und melden Zweifel an“. Und Anwalt Giemulla kommentierte im gleichen Medium: „Für die Hinterbliebenen der Todesopfer ist es ein Schock mit alternativen Fakten konfrontiert zu werden,“ obwohl zu der Zeit gar keine alternativen Fakten präsentiert worden waren. Unser Antwortschreiben war zu diesem Zeitpunkt bereits fast ein viertel Jahr alt. Und obwohl wir nichts gesagt hatten, standen wir erneut in negativen Schlagzeilen.

So funktioniert Springer-Journalismus!

L. U.

weitere falsche Berichterstattung und Presselügen:

Maria W. – die Exfreundin, die es nie gab

Aus aktuellem Anlass – Das Warmlaufen zum 3. Jahrestag hat begonnen

War Lubitz hoch verschuldet?

Aus aktuellem Anlass – Das Warmlaufen zum 3. Jahrestag hat begonnen

Eine erneute Lüge der Boulevard-Presse und ein offener Brief der Angehörigen an Lufthansa Vorstandsvorsitzenden

Die ersten, einzelnen, medialen Vorboten gab es bereits kurz vor Weihnachten, als eine Angehörige sich öffentlich beschwerte, anwaltlich wurde das Ganze dann Ende Januar angestoßen und seit dem 02.02.2018 ist inzwischen die gesamte Systempresse auf das Thema angesprungen: angeblich will die Lufthansa nur weitere Zahlungen leisten, z. B. für psychotherapeutische Behandlungen (diese werden bei medizinischer Indikation von allen Krankenkassen übernommen), wenn die Angehörigen im Gegenzug auf laufende und zukünftige Klagen gegen das Unternehmen verzichten.

Kurz vor Mitternacht, am 03.02.2018, der üblichen Zeit zu der die BILD Zeitung gerne ihre neuesten Meldungen online stellt, erwacht selbige aus ihrem Dornröschenschlaf mit einem langen Bericht. Nichts Neues, nur Altes wieder aufgewärmt, wie bei den Kollegen auch, hier und da ein bisschen umgeschrieben und mit Äußerungen von Angehörigen aufgefrischt. Und da sind wir schon beim Punkt: der Vater einer Lehrerin, der noch am 21.03.2017 bei der FAZ darüber klagte, dass die Eltern (wir) alles wieder aufrühren würden und er froh wäre, wenn das endlich mal vorbei wäre, behauptet jetzt, dass wohl alle Kollegen von Andreas‘ Krankheit gewusst und sich gefragt hätten, wieso er überhaupt ins Cockpit durfte. Oder wurden ihm diese Worte in den Mund gelegt? Dann ist dies genauso eine Lüge der BILD, wie die Geschichte um Maria W.:

https://andreas-lubitz.com/de/2017/08/28/maria-w-die-exfreundin-die-es-nie-gab/

Zur aktuellen Unterstellung Folgendes:

  1. Wäre Andreas dauerhaft krank gewesen, hätte er die Ausbildung gar nicht machen können und dürfen. Wir verweisen dazu auf den Beitrag von Dezember 2017.

https://andreas-lubitz.com/de/2017/12/13/die-tatsaechlichen-gesundheitlichen-probleme-von-andreas/

  1. Hätte ein Kollege etwas bemerkt, hätte er nicht mit ihm fliegen dürfen, sondern das unverzüglich Germanwings melden müssen.
  2. Auf dem Unglücksflug hätte der Kapitän das Cockpit niemals verlassen, wenn er von einer bestehenden Krankheit gewusst hätte, ebenso wenig wie alle anderen Kollegen, die Andreas auch alleine im Cockpit gelassen haben. Nebenbei gesagt, dass der Kapitän sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug das Cockpit für einen längeren Zeitraum verlässt, ist auf einem Kurzstreckenflug äußerst ungewöhnlich, was aber niemand kritisch hinterfragt hat.
  3. Kollegen, die mit Andreas geflogen sind haben ausnahmslos sein professionelles Niveau gelobt und ihn als sehr angenehmen Kollegen empfunden. Im Unternehmen war er „einer der Besseren“, wie Kollegen sich geäußert haben. Die Befragung der Kollegen und die Bewertungen in seiner Personalakte sind Teil der Ermittlungsakte.
  4. Im offiziellen BEA Abschlussbericht des Germanwings Absturzes wurde auf S. 17 zum Gesundheitszustand unseres Sohnes folgendes Statement gemacht:

„Keiner der Piloten und Ausbilder, die in den Monaten vor dem Unfall mit ihm geflogen sind und während der Untersuchung befragt wurden, äußerten Bedenken in Bezug zu seiner Einstellung oder seinem Verhalten während der Flüge.“

https://www.bea.aero/uploads/tx_elyextendttnews/BEA2015-0125.de-LR_04.pdf
(siehe S. 17 unten)

Hier wird also wieder mit Unwahrheiten versucht, das seit drei Jahren gezeichnete Bild von Andreas zu untermauern. Denn nur wenn dieses Bild gewahrt wird, darf man auf weitere hohe Zahlungen hoffen? Darum geht es doch einzig und allein, um höhere Zahlungen, das hat Anwalt Giemulla ja selber so gefordert. Mehr gibt es zu diesem Thema von unserer Seite nicht zu sagen.

Nur eines noch: Wir werden uns durch derlei Berichterstattungen weder provozieren noch den Mund verbieten lassen, jetzt nicht und auch zukünftig nicht.

L.U.

weiterführende Links:

Maria W. – die Exfreundin, die es nie gab

Die tatsächlichen gesundheitlichen Probleme von Andreas

 

Maria W. – die Exfreundin, die es nie gab

Maria W. – die Exfreundin, die es nie gab – nachweisliche Richtigstellung einer weiteren Rufschädigung der Bild-Zeitung gegen Andreas Lubitz

Jemandem eine Affäre anzudichten ist an sich schon schlimm genug. Zumal wenn man die Person gar nicht kannte. Das aber in der Art und Weise zu tun, wie in der Printausgabe der BILD vom 28.März 2015 geschehen, entbehrt jeder Form von Anstand und dient nur dazu, das Ansehen eines Menschen vollends zu ruinieren, selbst wenn er tot ist.

„Er drohte: Eines Tages wird jeder meinen Namen kennen“
Die Stewardess Maria W. (26) war eine Zeitlang die Freundin von Todes-Pilot Andreas Lubitz (27). Fünf Monate lang flogen sie im vergangenen Jahr zusammen durch Europa und übernachteten heimlich gemeinsam in Hotels. BILD-Reporter John Puthenpurackal hat ihre Identität überprüft. Er ließ sich u. a. ein Foto zeigen, das die Stewardess und den Amok-Piloten bei einem Flug in derselben Crew zeigt“.*

*Nachweis: siehe reißerischen Boulevard-Artikel unter Seite „Links“, Link 1 zum Beitragsthema

Ob der Reporter oder BILD die Dame erfunden haben, oder die Dame sich selbst erfunden hat, spielt keine Rolle, nur dass die komplette Geschichte frei erfunden ist, egal von wem.
Andreas Flugbuch belegt eindeutig, auf welchen Routen er eingesetzt war, und dass er am Ende seiner Dienst- bzw. Arbeitstage in seinen Heimatflughafen zurückkehrte. Durch die täglich wechselnden Crews hätte ein gemeinsames Fliegen mit der möchtegern Stewardess nur ausnahmsweise und zufällig stattfinden können. Die Behauptungen der Maria W. wären also dadurch widerlegt. Andreas konnte demnach immer zu Hause, bei seiner langjährigen Lebensgefährtin, übernachten.
Bereits bei unserer zeugenschaftlichen Vernehmung durch den Staatsanwalt im März 2015 erhielten wir auf Nachfrage, warum denn diese Maria W. nicht vernommen würde, die Antwort, dass es sich um eine „erfundene Geschichte“ handle.

Merkwürdig, dass sich dann im März 2017 herausstellte, dass die Person doch existent ist und nur ihre Geschichte frei erfunden ist…

https://www.buzzfeed.com/petrasorge/dieses-bild-interview-uber-germanwings-pilot-andreas-lubitz?utm_term=.pk8GEJAAN#.peK68Rggn

Merkwürdig, dass in der Bildausgabe vom 28.03.15 nicht das Foto, das Maria W. zur Verifizierung benutzt haben soll, abgedruckt wurde, man hätte ihr Gesicht ja pixeln können. Stattdessen zeigte man das Bild einer xy Frau von hinten…
Vier Tage nach dem Absturz, lieferte diese erfundene Geschichte die Bausteine, die noch fehlten um das zuvor generierte Bild von Andreas weiter zu festigen: Ausraster, Drohungen, die Ankündigung einer aufsehenerregender Tat.

Merkwürdig, dass Maria W. Angst hatte (wie in dem Bericht behauptet wird), niemanden informierte, trotzdem aber weiterhin mit ihm flog…

Merkwürdig auch, der im März diesen Jahres auf twitter ausgetragene Streit, zwischen dem heutigen Vorsitzenden der BILD Chefredaktion Julian Reichelt (übrigens erst seit Februar 2017 in dieser Position) und Frau Sorge, sowie die Veröffentlichung der E-Mails mit der Stellungnahme des Staatsanwalts…

http://www.deutschlandfunk.de/twitter-streit-ueber-journalistische-arbeit-bild-gegen-zeit.2907.de.html?dram:article_id=382348

Andreas war ein Familienmensch und führte mit seiner Lebensgefährtin eine glückliche Beziehung. Er war gar nicht der Typ für eine Affäre. Auch war er 2014 definitiv nicht in psychiatrischer Behandlung, von der diese Maria W. gewusst haben will. Wir hatten regelmäßig Kontakt zu ihm und er besuchte uns öfter, wenn er frei hatte. Nicht selten schickte er Fotos von seinen Umläufen. Von einer „neuen“ Freundin hätte er uns erzählt.

Definitiv enthält dieser Bild-Bericht keinen einzigen Funken Wahrheit!

L. U.

 

weitere falsche Berichterstattungen:

War Lubitz hoch verschuldet?

 

War Lubitz hoch verschuldet?

War Lubitz hoch verschuldet? – Richtigstellung einer reißerischen Schlagzeile der Boulevardpresse gegen Andreas Lubitz

„War Lubitz hoch verschuldet?“ – Ein Köder für den Leser – die neue Schlagzeile der größten deutschen Boulevardzeitung am 10.07.2015

Nachweis: siehe reißerischen Boulevard-Artikel unter Seite „Links“, Link 1 zum Beitragsthema

Der Öffentlichkeit wurde ein weiteres „fehlendes Puzzleteil“ über das mögliche Tatmotiv präsentiert, die rein spekulative Frage sollte wohl den Menschen Andreas Lubitz erneut verunglimpfen. Noch eine dunkle Seite an ihm aufzuzeigen, würde das negative Bild, das schon in den Köpfen der Bevölkerung existierte, weiter festigen! Der Autor spekuliert weiter über die zurückzuzahlenden Ausbildungskosten und mögliche Gläubiger, die sich bereits mit entsprechenden Forderungen gemeldet hätten, beides ohne gesichertes Hintergrundwissen.
Ja, es ist richtig, dass ein sogenanntes Nachlassinsolvenzverfahren eröffnet und durchgeführt wurde, ein gängiges und durchaus übliches Verfahren, für das besondere Gründe vorliegen müssen, die in diesem Fall gegeben waren.
Das Verfahren ist zwischenzeitig abgeschlossen. Nach Abzug diverser Aufwendungen blieb ein fünfstelliger Betrag übrig. Dieser wurde gemäß einer festgelegten Quote auf die Gläubiger aufgeteilt und entsprechend ausgezahlt.

Damit ist eindeutig belegt, dass Andreas nicht hoch verschuldet war, sonst wären die Gläubiger leer ausgegangen.

In diesem Zusammenhang noch ein relevanter Bericht, der genau zwei Monate später am 10.09.2015 erschien:

Allianz fordert 7,5 Millionen von Lubitz-Insolvenzverwalter

Nachweis: siehe reißerischen Boulevard-Artikel unter Seite „Links“, Link 2 zum Beitragsthema

Zitat: Die Industrieversicherungs-Sparte der Allianz hat nach BILD-Informationen beim Nachlass-Insolvenzverwalter von Amok-Pilot Andreas Lubitz († 27) eine Forderung von bis zu 7,5 Millionen Euro angemeldet. (Zitatende)

Wir wissen, dass die Summe geringer war, also ist das Rechenbeispiel des Autors wieder rein spekulativ.

Aber: Was bleibt eher hängen? …bis zu… oder 7,5 Millionen?

 

 

weitere Beiträge:

 

Maria W. – die Exfreundin, die es nie gab

 

Wissenswerte Links

Wissenswerte Links – Zum Nachdenken: dieser erst kürzlich aufgetretene Fall

Gemäss einer Meldung des „Aviation Herald“, ging ein Germanwings A319 am 19. März 2017 auf dem Flug von Sarajevo nach Köln/Bonn, Flug 4U-493, zweimal unkontrolliert in einen Sinkflug. Nur durch den Eingriff der Piloten konnte Schlimmeres verhindert und der Flug fortgesetzt werden. Was wäre geschehen, wenn durch einen besonderen Umstand die beiden Piloten incapacitated, d. h. nicht handlungsfähig gewesen wären? Eine neue Katastrophe…..

http://avherald.com/h?article=4aad6354
Germanwings A319 enroute on Mar 19th 2017, aircraft started descent uncommandedly two times

Letzte Veröffentlichungen im Zusammenhang mit dem Germanwings Absturz

https://www.buzzfeed.com/petrasorge/dieses-bild-interview-uber-germanwings-pilot-andreas-lubitz?utm_term=.htJyB62GB#.rwn5b9mOb
Bei diesem Interview ist die BILD-Zeitung offenbar auf eine Hochstaplerin reingefallen

https://www.buzzfeed.com/petrasorge/germanwings-pilot-andreas-lubitz-war-nicht-depressiv-laut?utm_term=.viBVEPNZE#.gijd7oqE7
Germanwings-Pilot Andreas Lubitz war nicht depressiv – laut diesem Gutachten

https://www.buzzfeed.com/petrasorge/die-familie-des-germanwings-copiloten-andreas-lubitz-will?utm_term=.wrjD52aE5#.hd04emjae
Die Familie des Germanwings-Copiloten Andreas Lubitz will gegen Gutachtenfehler klagen

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/skandaloese-details-des-germanwings-absturz-war-alles-ganz-anders-a2079682.html
Skandalöse Details zum Germanwings-Absturz – War alles ganz anders?